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Junge Klassiker in Bremen

Donnerstag, 10. Februar 2011

Außergewöhnliche und auf der Motorshow in Bremen

Die Sonderschau der deutschen Automobile mit Sonderkarosserien überstrahlte alles auf der . Aber selbstverständlich gab es noch ein paar andere sehr interessante Klassiker.

Besonders reizvoll waren die Jungen Klassiker, also Auto aus dem Zeitraum 60er bis 90er Jahre. Zwar waren noch nicht alle Oldtimer, aber alle in einem tadellosen Zustand. Und sie hatten eine faszinierende Gemeinsamkeit, die zukünftigen Klassikerstatus garantiert: Eine sehr niedrige Laufleistung.

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Ein Renault 4 GTL von 1988 mit nur 20 km auf der Uhr für 13.500 Euro

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Ein 79er aus Texas mit 58 Meilen für 36.000 Euro

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Ein 66er Bertone mit 16.000 km auf der Uhr
BMW 635 CSI

Ein BMW 635 CSI von 1989 mit einzigartiger Ausstattung und nur 11400 km

Mercedes 300 SE

Ein Bj. 90, der in Japan nur 16.000 km fuhr

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Ein von 1974 mit nur 228 km, der 34 Jahre lang in einer Garage stand

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Eine mit 10.225 Meilen für 20 Mille

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Dieser LS wurde seit 1976 nur 8000 km gefahren und hat eine wunderbar grüne Innenausstatung

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Dieser von 1992 fuhr auch nur 16000 km in Japan und sollte 20.000 Euro kosten

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Ein Käfer Cabrio von 1978 mit 14.600 km und den Original-Reifen für 29.900 Euro

Sehr niedrig bedeutet in diesem Fall: zwischen 20 und 16.000 Kilometern. Da standen also Autos rum, die überwiegend weit über 30 Jahre alt waren und sich teilweise in neuwertigem Zustand befanden. Echte Traumautos also, die auch noch allesamt zu verkaufen waren.

Die geforderten Preise waren hoch, aber angesichts des Zustands und der Laufleistung durchaus angemessen. Ist bloß die Frage, was man mit so einem Auto macht. Im Ernst – würdet ihr mit einem VW Käfer, der 228 Kilometer auf der Uhr hat, fahren wollen? Oder einen Renault 4, der noch keine Straße gesehen hat, auf ein Treffen irgendwo auf einem Acker fahren?

Ist man als Käufer so eines Oldtimers quasi verpflichtet, so wenig wie möglich zu fahren, oder sollten solche Autos ganz normal bewegt werden, also ein paar hundert oder wenige tausend Kilometer im Jahr?

Hamburg-Berlin Rallye mit vielen Promis am Steuer

Dienstag, 25. August 2009

Die - und - war mal wieder einen Besuch wert. Und das nicht nur wegen der Autos. Um der ganzen Geschichte neben den fein polierten Oldtimern noch mehr Glanz zu geben, hatte ein paar prominente Mitbürger eingeladen, mitzufahren. Es sind zwar nicht alle in Berlin angekommen, aber das ist wieder ein anderes Thema. Bei uns sind ja eigentlich die Oldtimer die Stars, aber hier und heute machen wir mal eine Ausnahme und berichten über die am Steuer.

Der bekannteste Promi dürfte uns gewesen sein. Als Inhaber eines -Autohauses griff er selbstverständlich bei einem Oldtimer mit Stern ins Lenkrad.

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Boris Becker machte einen unentspannten Eindruck. Lag wohl am ungewohnten Belag (Kopfsteinpflaster) am Start.

Promis mit Oldtimer-Bezug sind die nächsten beiden. Fernsehkoch genoss die Rallye in seinem 3-Gänge-Mustang. Tagesschau-Sprecher grüßte die Zuschauer aus einem Austin-Healey.

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Hatten allen Grund, in die Kameras zu lächeln: Tim Mälzer und Jan Hofer kurz vorm Start.

Bei so einer Veranstaltung durfte eine natürlich nicht fehlen: aus Berlin. Die Grand Dame der Oldtimerszene fuhr ihren Hispano-Suiza. Fast wäre die Rallye für sie schon vor dem Start beendet gewesen, denn die  Krümmerdichtungen waren schadhaft.  Aber schneller Ersatz und flinke AvD-Schrauber machten das älteste Fahrzeug im Feld wieder fit.

Einen äußerst entspannten Eindruck machte Schauspieler . Er durfte einen VW T1 Samba-Bus im Topzustand fahren. Ein Auto, das sich dank Ausstellfenstern und riesigem Faltdach auch bei dem heißen Wetter bestens klimatisieren ließ.

Eine Rolle, die ihm gefiel: T1-Fahrer Lohmeyer im Interview

Eine Rolle, die ihm gefiel: T1-Fahrer Lohmeyer im Interview

Dank voll versenkbarer Seitenscheiben hatte sicher auch Schauspieler seinen Spaß im Opel Diplomat Coupe. Der seltene Opel war ihm von Opel Classic zur Verfügung gestellt worden.

Der Schöne und das Biest: Filmbösewicht Herforth im eleganten Diplo Coupe

Der Schöne und das Biest: Filmbösewicht Herforth im eleganten Diplo Coupe

Ex-Rennfahrer ließ es bei der Hamburg-Berlin-Rallye ganz gemächlich angehen. Er war Beifahrer in einem Mercedes 180 D, also eines der temperamentärmsten Autos im Feld.

Entdeckte den Reiz der Langsamkeit - Ex-Rennfahrer Klaus Ludwig

Entdeckte den Reiz der Langsamkeit - Ex-Rennfahrer Klaus Ludwig

Standesgemäßer war da schon einer unterwegs, der zumindest den älteren Lesern noch ein Begriff sein dürfte. war eine der großen Rallye-Hoffnungen in den 80ern, brachte es aber “nur” zum Rallye-Europameister.

Ex-Rallye-Profi bei seiner 2. Berlin-Hamburg-Rallye: Jochi Kleint im Opel Ascona Gruppe B

Ex-Rallye-Profi bei seiner 2. Berlin-Hamburg-Rallye: Jochi Kleint im Opel Ascona Gruppe B

Nicht im Bild: Oliver Bierhoff, der in einem Mercedes 190 mitfuhr.  Ich denke, wir alle werden das Fehlen dieses Bildes verkraften.

Unterm Strich muss man sagen: die Auto Bild Klassik Rallye macht sich und ist besonders wegen der teilnehmenden Oldtimer und Youngtimer sehenswert. Ob wegen der Promis mehr Zuschauer gekommen sind, ist fraglich. Mehr Fotografen und Medienvertreter wohl schon eher.

Tobi

Mercedes Youngtimer im Mercedes Young Classics Shop

Freitag, 10. April 2009

hat auf der in Essen seine neueste Idee vorgestellt. Den im Museum in Stuttgart.

Jetzt verkaufen sie also nicht nur Neuwagen und , sondern auch alles, was dazwischen ist. Sicher eine lohnenswerte Idee, denn die angebotenen Fahrzeuge sind in der Regel zwar echt gut in Schuss, aber auch richtig teuer. So eine Geschichte kann sich natürlich nicht jeder Hersteller erlauben. Eigentlich nur Mercedes und Porsche. Viele haben einfach das gewisse Etwas. Ein als Coupe oder Cabrio oder auch der W 126 als Coupe gelten ja schon lange als kommende Klassiker. Man muss sich mal vorstellen, der Opel-Händler würde einen alten Rekord E in den Verkaufsraum stellen.  Oder der VW-Händler einen VW Scirocco II.

Aber bei Mercedes wird die Sache bestimmt gut laufen. Fragt sich nur, welcher Mercedes denn nun der letzte sein wird, der Klassiker-Potenzial hat. Jetzt mal abgesehen vom G-Modell, das ja immer noch gebaut wird.

Ist es die Baureihe W 124, die ab 1984 gebaut wurde?
Oder der , der SL, der ab 1988 gebaut wurde?
Oder vielleicht sogar die klotzige bzw. da dazugehörige Coupe, die ab 1991 von den Bändern rollten? Oder eine noch spätere Baureihe? Was meint ihr?

Tobi