Junge Klassiker in Bremen

Außergewöhnliche und auf der Motorshow in Bremen

Die Sonderschau der deutschen Automobile mit Sonderkarosserien überstrahlte alles auf der . Aber selbstverständlich gab es noch ein paar andere sehr interessante Klassiker.

Besonders reizvoll waren die Jungen Klassiker, also Auto aus dem Zeitraum 60er bis 90er Jahre. Zwar waren noch nicht alle Oldtimer, aber alle in einem tadellosen Zustand. Und sie hatten eine faszinierende Gemeinsamkeit, die zukünftigen Klassikerstatus garantiert: Eine sehr niedrige Laufleistung.

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Ein Renault 4 GTL von 1988 mit nur 20 km auf der Uhr für 13.500 Euro

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Ein 79er aus Texas mit 58 Meilen für 36.000 Euro

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Ein 66er Bertone mit 16.000 km auf der Uhr
BMW 635 CSI

Ein BMW 635 CSI von 1989 mit einzigartiger Ausstattung und nur 11400 km

Mercedes 300 SE

Ein Bj. 90, der in Japan nur 16.000 km fuhr

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Ein von 1974 mit nur 228 km, der 34 Jahre lang in einer Garage stand

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Eine mit 10.225 Meilen für 20 Mille

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Dieser LS wurde seit 1976 nur 8000 km gefahren und hat eine wunderbar grüne Innenausstatung

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Dieser von 1992 fuhr auch nur 16000 km in Japan und sollte 20.000 Euro kosten

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Ein Käfer Cabrio von 1978 mit 14.600 km und den Original-Reifen für 29.900 Euro

Sehr niedrig bedeutet in diesem Fall: zwischen 20 und 16.000 Kilometern. Da standen also Autos rum, die überwiegend weit über 30 Jahre alt waren und sich teilweise in neuwertigem Zustand befanden. Echte Traumautos also, die auch noch allesamt zu verkaufen waren.

Die geforderten Preise waren hoch, aber angesichts des Zustands und der Laufleistung durchaus angemessen. Ist bloß die Frage, was man mit so einem Auto macht. Im Ernst – würdet ihr mit einem VW Käfer, der 228 Kilometer auf der Uhr hat, fahren wollen? Oder einen Renault 4, der noch keine Straße gesehen hat, auf ein Treffen irgendwo auf einem Acker fahren?

Ist man als Käufer so eines Oldtimers quasi verpflichtet, so wenig wie möglich zu fahren, oder sollten solche Autos ganz normal bewegt werden, also ein paar hundert oder wenige tausend Kilometer im Jahr?

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