Eine Wischenschaft für sich – der Lancia Flaminia

Ein sehr ungewöhnliches Auto kam mir auf der Bremen Classic Motorshow vor die Linse. Es war ein Lancia Flamina von 1959. Auf den ersten Blick ein elegantes aber unspektakuläres Auto.

Lancia Flaminia Berlina Seitenansicht

Der Lancia Flaminia von der Seite - schön, aber nicht außergewöhnlich.

Auf den zweiten Blick eine konservative Limousine mit einer skurilen und wohl ziemlich einzigartigen Besonderheit. Oder kennt jemand noch ein anderes Serienfahrzeug mit sechs Scheibenwischern?

Lancia Flaminia Berlina Heck

Das Beste zum Schluss: Vier Scheibenwischer an der Heckscheibe

Sechs Scheibenwischer – und wir reden hier nicht von Wischern für die Streuscheiben der Scheinwerfer. Nein, der Lancia hat ganz klassisch zwei Scheibenwischer  vorne und ganz untypisch vier Scheibenwischer hinten. Und zwar zwei außen und zwei innen (!).

Lancia Flaminia Berlina Heckscheibenwischer

Wischen ist Macht - das Wischer-Quartett machte jedenfalls Eindruck

Das mag bei beschlagenen Scheiben ja durchaus Sinn machen. Aber wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein italienisches Auto so etwas nötig hat? Wohl niemand, denn er hatte sie auch gar nicht nötig. Deshalb blieb diese Kuriosität den ersten Serien vorbehalten.

Lancia Flaminia Berlina Heckscheibenwischer von innen

Lancia-Fahrer hatten den Durchblick - garantiert

Tobi

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7 Kommentare zu „Eine Wischenschaft für sich – der Lancia Flaminia“

  1. Ralf sagt:

    Watt? Vier Scheibenwischer hinten?! Wie geil ist das denn?! Hab ich auch noch nicht gewusst. Danke für den Beitrag!

  2. ken sagt:

    Abgefahrenes Teil. Leider kaum zu kriegen mit den 6 Wischern. Spätere Modelle schon eher. Wenn ich einen gefunden habe, schicke ich euch ein Bild.

  3. dieter sagt:

    Hab ich ja noch nie gesehen. Aber man lernt ja immer dazu.

  4. nlp ausbildung sagt:

    der Flamina ist ein sehr seltenes Teil und die der ersten Serie sind so gut wie ausgestorben………..

  5. flaminio67 sagt:

    Die vier Heckscheibenwischer waren war ein auffälliger Gag; aber unter dem Blech hatte das Auto noch ganz andere Besonderheiten:

    -Transaxle-Antrieb (Motor vorne,Getriebe hinten) – das gibt’s heute nur noch bei Ferrari, Maserati, Aston Martin, Mercedes SLS

    - V6-Motor – das ist freilich heute die Norm. Zu seiner Zeit war die Flaminia die einzige damit – und erst noch mit dem richtigen Gabelwinkel von 60° (bei Mercedes erst seit 2010)

  6. fritz sagt:

    es ist zu diesen Wagen,zu sagen ich fuhr eine Flaminia 2.5 Liter es war mein bestes Auto was ich gefahren bin.Egal ob Motorleistung.Strassenlage.ein Benz 280 SE hatte keine Chance zu der Zeit.CIAO BELLA FLAMINIA

  7. Walking sagt:

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